KSLö erfährt Inklusion: Teilhabe ermöglichen durch Perspektivenwechsel

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KSLö erfährt Inklusion: Teilhabe ermöglichen durch Perspektivenwechsel

Schülerinnen und Schüler der Klasse 1BFAV3 (Berufsfachschule mit Ausbildungsvorbereitung) nutzten den zentralen Wandertag an der KSLö, um sich mit der Idee der Inklusion aktiv auseinanderzusetzen. Die zentrale allgemeine Frage lautet: Wie kann es gelingen, dass Menschen mit Behinderung von Anfang an selbstbestimmt, gleichberechtigt und uneingeschränkt am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben?

Eine allgemeine Teilantwort auf diese Frage lautet: Damit Inklusion gelingen kann, ist erste Grundvoraussetzung, sich der Belange von Menschen mit Behinderung bewusst zu sein. Und dies haben die Schülerinnen und Schüler der 1BFAV3 im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Ausgerüstet mit Rollstühlen, die von der e&k Sanitätshaus GmbH (Lörrach) freundlicherweise leihweise überlassen wurden, ging es gemeinsam in die Lörracher Innenstadt.

Und schnell tauchten die ersten Hürden auf, die es zu meistern galt: Wo ist der nächste Aufzug? Wie komme ich sicher über diese Straße? … Alle diese Hürden konnten gut überwunden werden, weil die Schülerinnen und Schüler hilfreiche Tipps von einem Mitschüler ihrer Klasse erhalten haben, der sein Leben tagtäglich im Rollstuhl meistert.


Am Ende des Tages zollten die Schülerinnen und Schüler Respekt vor den alltäglichen Herausforderungen eines Rollstuhlfahrers im allgemeinen, aber insbesondere auch Respekt vor den Leistungen ihres Mitschülers, um am „normalen“ Leben teilnehmen zu können.

Klassenlehrerin Britta Neumann freut sich im Rückblick über diesen Wandertag: „Die Belange von Menschen mit Rollstuhl sind den Schülerinnen und Schülern bewusst geworden. Wir haben viel gemeinsam gelernt und dabei sogar noch Spaß gehabt. Ein rundum gelungener Tag, der so nur stattfinden konnte, weil unsere Schulsozialarbeiterin Maria Williamson uns hervorragend unterstützt hat. Ihr gilt unser Dank.“

Alle Fotos: Antonela Srzic